Gelbes Kichererbsen Curry mit geröstetem Kürbis und Blattspinat

Dieses leckere gelbe Kichererbsen Curry mit geröstetem Kürbis und Blattspinat verbreitet sofort einen herrlichen Duft in der ganzen Wohnung. Im Ofen geröstete herbstliche Kürbiswürfel treffen auf leckere Kichererbsen, ein paar frische Tomatenstücke, cremige Kokosmilch sowie leckeren, herben Blattspinat und alles kombiniert durch eine leckere gelbe Currysoße.

In den Rezepten zum rotem Thai Curry mit Auberginen, Vitelotte, Paprika und gebackenem Tofu sowie dem gelben Kichererbsen Curry mit geröstetem Blumenkohl hab ich schon versucht deutlich zu machen, wie sehr ich auf Curry Gerichte stehe und neben Pizza wohl das zweite ist, was ich jede Woche essen könnte. In der Herzküche wurden Curry Gerichte leider bisher noch nicht gut genug vertreten, aber es werden mehr und das freut mich sehr.

Da die Kürbiszeit wieder in vollem Gange ist (wobei, hört sie mittlerweile überhaupt noch auf?) wollte ich unbedingt ein weiteres tolles Kürbisgericht kreieren was nichts mit cremiger Kürbissuppe zu tun hat. Dieses wundervolle herbstlich-asiatische Kichererbsen Curry mit geröstetem Kürbis ist auf jeden Fall eine wirklich gute Grundlage dafür. Aber habt ihr gewusst, dass Gelbes Curry lustigerweise gar nicht mal so wirklich zur klassischen Thai Küche gehört, wie rote oder grüne Currys? Im Gegensatz zu einem roten sind gelbe Currys aber meist milder im Geschmack.

Neben diesem leckeren gelben Kichererbsen Curry mit geröstetem Kürbis und Blattspinat gibt es noch viele weitere tolle Kürbis Rezepte in der for the Hearts Kitchen zu finden. Wie zum Beispiel die leckere White Pizza mit karamellisiertem Kürbis, veganen Ziegenfrischkäsetupfen, Cashew Mascarpone, Rucola und gerösteten Pinienkernen, die orientalischen Kürbis Falafel oder die unwiderstehlichen Kürbis-Pekannuss-Zimtschnecken, nicht zu vergessen die tolle Herbstliche Pasta mit Kürbis Sauce und gebratenen Pfifferlingen und viele mehr. Aber natürlich gibt es nicht nur Kürbis Rezepte in der Herzküche zu sehen, denn neben den 53+ Pizza Rezepten gibt es auch tolle Seitan, Süßkram und noch viele weitere leckere Rezepte. Schaut euch also auf jeden Fall einmal um.

Aber worauf wartet ihr noch? Ihr solltet euch dieses wundervoll herbstlich aromatische Thaigericht nicht entgehen lassen. Die Kombination der wundervollen Curry Aromen mit dem süßlichen Kürbis, den leckeren Kichererbsen, dem herben Blattspinat, den Tomatenstücken und der cremigen Kokosnote ist eine Wucht.

Bis dahin „stay hungry!“

PS: Wenn euch wirklich gefällt, was bisher in der Herzküche alles passiert ist, ihr unbedingt weitere Rezepte sehen wollt und mich dabei unterstützen möchtet, schaut einmal auf der for the Hearts Kitchen Supportseite vorbei, denn mit jeder Kleinigkeit wird geholfen dieses Projekt voranzubringen. 🙂

 

Das Rezept ergibt circa 3 – 4 Portionen.

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Zutaten:

  • 400 g Kichererbsen (2 Dosen)
  • 250 g Blattspinat frisch oder TK
  • 100g Tomaten gewürfelt
  • 1 Dose Kokosmilch* (vollfett)
  • 250 ml Pflanzenmilch oder Wasser
  • 3 Knoblauchzehen feingehackt
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 rote Zwiebeln kleingeschnitten
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer feingehackt
  • 2 EL Sojasauce*
  • 2-3 EL gelbe Currypaste
  • 2 EL Kokosöl*
  • 1/2 TL Chiliflocken* (oder mehr nach Belieben)
  • 1/2 TL Korianderpulver
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 1 TL Karamell* oder Agavendicksaft*
  • Saft einer halben Zitrone
  • Meersalz nach Geschmack

Gerösteter Kürbis:

  • 600 g Kürbis (ohne Kerne)
  • 2-3 EL Öl
  • Prise Meersalz

Zum Servieren:

  • Cashewkerne
  • Frühlingszwiebeln
  • Jasminreis oder anderer nach Wahl
  • Sriracha*

Zubereitung:

  1. Zu Beginn, Kürbis in Würfel schneiden, auf ein Backblech geben, mit Olivenöl sowie etwas Salz einreiben und für circa 20-25 Minuten bei 180 Grad in den Ofen schieben.
  2. Zwischenzeitlich rote Zwiebeln, Knoblauchzehen, Ingwer und Tomaten kleinschneiden, die Kichererbsen in einem Sieb abtropfen und den Spinat waschen.
  3. Etwa 5 Minuten bevor der Kürbis fertig ist, das Kokosöl in einem Topf erwärmen und die roten Zwiebeln anbraten bis sie glasig sind. Nun den Knoblauch sowie den Ingwer hinzugeben und circa eine weitere Minute mit den roten Zwiebeln weiterbraten.
  4. Jetzt, die Currypaste zusammen mit dem Paprikapulver, dem Korianderpulver und den Chiliflocken hinzugeben und gut verrühren. Das Ganze nun etwa 1 Minute bei mittlerer Hitze und ständigem Rühren anrösten, mit der Pflanzen- sowie der Kokosmilch ablöschen und Zitronensaft, Sojasauce, Karamell sowie die Tomatenstücken hinzugeben. Alles nun gut verrühren, einmal aufkochen lassen und beiseitestellen.
  5. Sobald der Kürbis fertig ist, diesen aus dem Ofen nehmen und gemeinsam mit den Kichererbsen sowie dem Spinat in den Topf mit dem vorbereitete Curry geben und für ungefähr 5 Minuten bei mittlerer Hitze leicht einkochen lassen.
  6. Zum Schluss, dass Kichererbsen Curry mit geröstetem Kürbis mit etwas Meersalz, Sojasauce oder auch mehr Currypaste nach Belieben abschmecken und zusammen mit ein paar Frühlingszwiebeln, etwas Reis nach Wahl oder Sonstigem servieren.
TIPP:
- Der Kürbis bekommt durch das Rösten im Ofen einen intensiveren Geschmack und sollte leicht gebräunt aus dem Ofen kommen
- Sollte das Curry zu dickflüssig sein, einfach etwas mehr Pflanzenmilch / Wasser hinzugeben
- Je nachdem welche Beilage ihr verwendet, solltet ihr diese direkt wenn der Kürbis in den Ofen kommt oder bevor die Zwiebeln in die Pfanne kommen zubereiten 

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3 comments / Add your comment below

  1. Sehr lecker, ganz lieben Dank!
    Wir haben die Kichererbsen weggelassen. Dafür aber eine gelbe Paprika mit in den Ofen geschoben. Deine Soße war delikat. Gerne kochen wir wieder nach deinen Rezepten. Mach weiter so. Dankeschön.
    Lieber Gruß von Ines

    1. Hallo Ines,

      freut mich wirklich sehr zu hören, dass euch mein Rezept überzeugen konnte.
      Wünsch euch viel spaß beim ausprobieren weiterer Rezepte.

      Viele Grüße
      Christian

  2. So ähnlich ist mein Grundrezept für Currys. Allerdings nehme ich zum süßen immer ganz gerne Mango, Ananas oder Banane. Dein Rezept wird auf jeden Fall ausprobiert

    Ich habe deinen Blog vor kurzem entdeckt und die selbe Idee hatte ich kurz davor auch, einfach einen Blog erstellen mit richtig geilen veganen Rezepten, naja und dann hab ich gesehen, dass es so einen Blog schon gibt

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