Rotes Thai Curry mit Auberginen, Vitelotte, Paprika und gebackenem Tofu

Günstiger Urlaub auf dem Balkon mit diesem wundervoll leckeren roten Thai Curry mit Auberginenwürfeln, Vitelotte-Würfeln (blauen Kartoffeln), süßen Paprikastreifen, cremiger Kokosmilch und gebackenem Tofu das sofort Urlaubserinnerungen aufkommen lässt.

Kennt ihr das, wenn ihr etwas beim Asiaten bestellt und sich vorher fest vorgenommen wird, das man diesmal auf jeden Fall etwas ganz anderes bestellt wie die letzten Male, aber das Ende vom Lied dennoch mal wieder das Lieblings-Curry ist? Ich kenn es zu gut.

Da ich Currys absolut liebe, wundert es mich auch selber irgendwie, dass es noch absolut gar kein Curry Rezept bisher in der for the Hearts Kitchen gibt. Denn wenn es etwas nach Pizza gibt, was mein Herz erobern kann, dann ist es Curry in allen verschiedenen Varianten, Formen und Farben. Daher musste ich dieses Versäumnis jetzt endlich nachholen und präsentiere euch ein wundervolles rotes Thai Curry.

Ich versuche meist, meine Currypaste fix selber zu machen, wenn es dann aber doch mal etwas schneller gehen muss, greife ich auch auf eine fertige vegane rote Currypaste* zurück.

Also worauf wartet ihr noch?

Bis dahin „stay hungry!“

PS: Wenn euch wirklich gefällt, was bisher in der Herzküche alles passiert ist, ihr unbedingt weitere Rezepte sehen wollt und mich dabei Unterstützen möchtet, schaut einmal auf der for the Hearts Kitchen Supportseite vorbei, denn mit jeder Kleinigkeit wird geholfen dieses Projekt voranzubringen. 🙂

 

Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten

Zutaten:

  • 400 g Tofu
  • 150 – 200 g Vitelotte (Blaue Kartoffeln)
  • 600 ml Kokosmilch*
  • 200 ml Wasser + eventuell etwas mehr
  • 1 mittelgroße Auberinge
  • 1/2 rote Paprika
  • 1/2 grüne Paprika
  • 4-5 EL der vorbereiteten Currypaste (eventuell weniger bei gekaufter roter Currypaste*)
  • 2 EL Erdnussöl*
  • Etwas Limettensaft
  • Etwas Salz
  • Etwas Pfeffer

Currypaste:

  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 rote Peperoni entkernt
  • 1 Stange Zitronengras
  • 1 Schalotte
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer in kleine Streifen geschnitten
  • 1/4 – 1/2 rote Paprika
  • 1 1/2 TL Koriandersamen* (oder 1 handvoll frischer Koriander)
  • Saft einer Bio Limette und etwas Abrieb der Schale
  • 1 TL helle Misopaste*
  • 1 TL brauner Zucker
  • 1 TL Cumin*
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL grober schwarzer Pfeffer

Zum Servieren:

  • Frischer Koriander
  • Frischer Thai Basilikum
  • Jasminreis
  • Sriracha*

Zubereitung:

  1. Zu­al­ler­erst, alle Zutaten der Currypaste mit einem Mörser oder in einer Schüssel mit einem Stabmixer zu einer Paste zerkleinern.
  2. Danach, den Tofu würfeln, die Feuchtigkeit abtupfen, auf einem Backblech verteilen und für 17-18 Minuten bei 180 Grad im Ofen backen.
  3. In der Zwischenzeit, Auberginen in 2 cm dicke Würfel und Vitelotte in circa 1 cm dicke Würfel sowie die Paprika in Streifen schneiden.
  4. Nachdem der Tofu bereits 10 Minuten im Ofen ist, Pfanne oder Wok erhitzen, das Erdnussöl sowie 4-5 EL der vorbereiten Currypaste hinzugeben und unter Rühren für circa 2 Minuten gut anrösten.
  5. Das Ganze dann mit der Hälfte der Kokosmilch und dem Wasser ablöschen, etwas einkochen lassen und die Vitelotte Würfel bei mittlerer Hitze für circa 5 Minuten mitgaren.
  6. Zeitgleich, gebackenen Tofu aus dem Ofen holen und beiseitestellen.
  7. Nachdem, die Vitelotte Würfel etwas gegart haben, die restliche Kokosmilch, die Paprikastreifen, den gebackener Tofu sowie die Auberginen Würfel hinzugeben, gut verrühren und für weitere 7-8 Minuten bei geringer Hitze mitköcheln. Sollte die Kokosmilch zu sehr reduzieren einfach etwas Wasser hinzugeben.
  8. Zum Schluss, dass rote Thai Curry mit Limettensaft, Salz, Pfeffer sowie eventuell übrig gebliebener Currypaste nach Belieben abschmecken und zusammen mit frischem Koriander und / oder Thai Basilikum sowie gekochtem Jasminreis servieren.
TIPP:
- Die Vitelotte kann auch einfach durch vorwiegend festkochende Kartoffeln ersetzt werden
- Den besten und günstigen Tofu gibt es im Asiashop und ist nicht vergleichbar mit dem was man in den deutschen Supermärkten findet
- Um die Schärfe der Currypaste zu steigern, können auch getrocknete Chilischoten genutzt werden
- Das Erdnussöl kann auch durch Sesamöl oder zur Not auch Sonnenblumenöl ersetzt werden
- Wenn es noch einmal etwas schneller gehen soll, kann auch auf eine fertige rote Currypaste* zurückgegriffen werden
- Das Gemüse kann nach Belieben verändert werden

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2 comments / Add your comment below

    1. Hi Lena, die Paprika in der Currypaste könntest du einfach weg lassen oder durch etwas Paprikapulver ersetzen. Die Paprika in dem Curry könntest du durch alles ersetzen, was Du möchtest zum Beispiel: Brokkoli, Blumenkohl, Karotten, Kichererbsen in einem Curry sind da keine Grenzen gesetzt. LG Christian

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