Vegane Seitan Kürbiskern Salami

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Nachdem das letzte Mal meine Chorizo sehr gut angekommen ist, wollte ich unbedingt eine weitere, etwas klassischere vegane Salami entwickeln.

Die Kürbiskern Salami hat schon wie die Chorizo bei wirklich allen, die sie getestet haben, mit sehr gut abgeschnitten. Sie erinnert genau wie die Chorizo an eine etwas festere, abgehangenere Salami und bekommt gerade durch die Kürbiskerne einen unverwechselbar intensiven Geschmack.

Auch dieses Mal hatte die Salami keine Chance lange im Kühlschrank zu bleiben, da sie so schnell wieder weg war.

Also worauf wartet ihr noch?

Bis dahin “stay hungry!”

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Zutaten:

Seitanmischung:

  • 250 g Seitanpulver*
  • 50-60 g Kürbiskerne (mit dem Mixer zerkleinern, ergibt in etwa 4-5 EL)
  • 2 EL Hefeflocken*
  • 1 EL Kichererbsenmehl*
  • 1 EL ganze Senfkörner
  • 1 EL Zwiebelpulver
  • 2 TL Knoblauchgranulat
  • 1 TL Oregano
  • 1 TL Rauchsalz*
  • 1 TL Kumin
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Pfeffer
  • 1/2 TL brauner Zucker

Flüssigkeit:

Zubereitung:

  1. Alle trockenen Zutaten der Seitanmischung in einer großen Schüssel zusammenrühren.
  2. Anschließend die Zutaten für die Flüssigkeit in einem anderen Behälter vermischen. Hier zuerst das lauwarme Wasser mit dem Kokosöl verrühren, da die Temperatur des Wassers das Öl zum Schmelzen bringt. Danach Sojasoße und Liquid Smoke hinzufügen.
  3. Nun die Flüssigkeit zu der Seitanmischung geben und alles gut durchkneten, bis eine schöne gleichmäßige Masse entstanden ist.
  4. Den Seitanteig wieder in die Schüssel geben, mit einem feuchten Küchentuch ca 25 Minuten zudecken und ruhen lassen.
  5. Gleichzeitig einen großen Topf mit Wasser gefüllt zum Kochen bringen. Anschließend, wenn die Ruhezeit vorüber ist, die Kürbiskern-Seitanmasse zu einer länglichen Wurst mit etwa 3-5 cm Durchmesser formen und das Ganze mit Alufolie gut und feste einwickeln. Am besten mehrmals, da kein Wasser beim Kochen an die Wurst kommen sollte. Je nachdem wie groß euer Topf ist, können natürlich auch 2 kleinere Würste gemacht werden.
  6. Wenn das Wasser aufkocht, die Herdplatte runter auf mittlere Hitze stellen und die eingepackte Salamiwurst in den Topf geben und für 30 Minuten simmern lassen.
  7. Nach den 30 Minuten das Wasser abschütten, die Salami auf ein Ofenrost legen (nicht auspacken) und für 40 Minuten bei 150 Grad im Ofen backen.
  8. Abschließend die Seitan Kürbiskern Salami aus dem Ofen holen, von der Folie befreien,komplett abkühlen lassen und im Kühlschrank in einer Dose aufbewahren.

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  1. Claudia says:

    Wow, das sieht ja hammermässig gut aus. Wo bekommt man Seitanpulver?

    1. Christian Schaefer says:

      Vielen Dank, das freut mich sehr 🙂 Seitanpulver bekommt man mittlerweile in jedem gut sortierten Supermarkt. Rewe und Kaufland zum Beispiel haben meist sogar extra vegane Abteilungen, zumindest hier. Ansonsten findest du es auf jeden Fall online bei den gängigen veganen Lebensmittel Versandhäusern.

      1. Claudia says:

        Oh, super, danke für die schnelle Antwort. Da werde ich später gleich mal losziehen, und hoffe ich werde vor Ort fündig. Eine Frage hätte ich noch, sind die Kürniskerne geröstet oder nicht?

        1. Christian Schaefer says:

          Gerne doch. Ich selbst habe die Kürbiskerne vorher nicht geröstet. Könnte man aber bestimmt auch machen.

  2. Eva-Marie Springer says:

    Gelingt einwandfrei – wir sind begeistert

    1. Christian Schaefer says:

      Freut mich sehr 🙂

  3. Ich habe mich noch nie an Saitan ran getraut, seit einem Jahr wartet eine Kilopackung Pulver darauf, verarbeitet zu werden. Deshalb verstehe ich so einiges nicht, bzw. muss mal fragen:
    Warum darf Saitanbraten im Wasser simmern, Wurst aber nicht?
    Könnte ich auf die Folie verzichten, wenn nur Dampf die Wurst “berührt”?

    1. Christian Schaefer says:

      Hi Maria,
      vorneweg es gibt viele verschiedene Methoden der Seitanzubereitung, die von mir gelisteten sind die, die für mich persönlich bisher am besten geklappt haben.

      Zu deinen Fragen:

      Durch das direkte simmern im Wasser wird der Seitan weicher und saftiger, gleichzeitig werden auch ein Teil der Gewürze herausgespült. Um also eine kompaktere, festere, würzigere „Salami“ zu bekommen, wird diese fest in Folie gepackt und ohne direkten Wasserkontakt gegart. Die Folie kann eventuell durch eine hitzebeständige Frischhaltefolie (dann wird es nur schwierig mit dem backen) oder Backpapier ersetzt werden ganz ohne würde ich es aber nicht machen. Auch beim Dämpfen der Wurst würde ich daher persönlich eher nicht auf irgendeine Folie verzichten. Aber wenn Du es versuchen solltest, kannst Du mir gerne Bescheid geben, wie es geklappt hat.

      Beste Grüße

      Christian 🙂

  4. Super Sache!!
    Schmeckt wirklich genial!
    Hab schon recht vieles getestet aber dieses Rezept ist einfach das Beste!!

    Danke dafür!

    1. Christian Schaefer says:

      Hallo Hannes,
      vielen Dank für dein Lob.
      Es freut mich wirklich sehr, dass dich mein persönliches Rezept überzeugen konnte. 🙂
      Beste Grüße
      Christian

  5. Heute erfolgreich getestet, da keine Kürbiskerne mehr im Haus: klappt auch mit Sonnenblumenkernen super! Ich hab zwar bisher keinen geschmacklichen Vergleich, aber auch die Sonnenblumen-Variante überzeugt.
    Um Alufolie zu sparen, hab ich das Ganze in einem Weckglas gekocht + gebacken. Klappt auch 🙂

    1. Christian Schaefer says:

      Hi Ashyda,
      danke noch mal für die Tipps, ich werde gucken, dass ich es auch hier unterhalb des Rezeptes eine Tipp Sektion einbaue und diese hinzufüge.
      Beste Grüße
      Christian

    2. Weckglas find ich ne super Idee. Hast du es geschlossen vor dem kochen und backen? Die gleichen Zeiten und Temperaturen? LG

  6. Hi,
    Ich würde die Salami liebend gerne testen, habe aber leider weder Rauchsalz noch Liquid smoke daheim. Wird es auch ohne gehen oder beeinflusst das den Geschmack zu sehr?
    Danke!

    1. Christian Schaefer says:

      Hi Nadine,
      du könntest das Rauchsalz durch Salz ersetzen und auch das Liquid Smoke einfach weglassen.
      Ich finde auf jeden Fall, dass die Wurst mit den rauchigen Komponenten besser wird und mehr einer Salami ähnelt. Aber natürlich sollte sie auch ohne genießbar sein. 🙂
      Viele Grüße
      Chris

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